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Einsendung von Schnellschnitten
Das Untersuchungsmaterial wird per Boten oder Taxi überbracht. Die Untersuchung eines Schnellschnittes führt in der Regel innerhalb von 10 Minuten ab Eingang im Institut zur telephonischen Übermittelung der Diagnose.
Gewebe unfixiert belassen und luftdicht verpacken. Besonders kleine Proben (z.B. Gewebsstanzen) in feuchtem Tupfer oder in NaCl 0,9% überbringen.
Präparate möglichst nicht einschneiden oder eröffnen. Eine verlässliche Begutachtung (z.B. Absetzungsränder) kann ansonsten außerordentlich erschwert werden!
Ein reibungsloser Ablauf der Schnellschnittuntersuchung wird weiterhin erleichtert durch:
- Vorherige telefonische Ankündigung.
- Ausreichende klinische Information und Angabe spezieller klinischer Fragestellungen auf dem Einsendeschein
(z.B. Untersuchung bestimmter Resektionsränder); falls nötig, vorherige telefonische Mitteilung.
- Falls vorhanden und in der Diagnostik möglicherweise weiterführend: Mitübersenden von Röntgenbilder
(z.B. bei Mikrokalk der Mamma).
- Markierung des Präparates mit festsitzenden Fäden, Clips oder Farbstoffen.
Angaben zur räumlichen Orientierung der Markierungen.
- Nadelmarkierungen insbesondere beim Verpacken auf festen Sitz und korrekte Lage hin überprüfen.
- Korrekte Telefonnummer für die Durchsage des Schnellschnittergebnisses angeben.
Einsendung von formalinfixiertem Operationsmaterial
Das Untersuchungsmaterial wird für den Einsender kostenfrei abgeholt oder per Boten, Post oder Frachtservice überbracht.
In der Regel erfolgt die Übermittlung der Diagnose am Folgetag nach Eingang des Materials. Schnelleinbettungen mit
Diagnosestellung am selben Tag sind nach spezieller Absprache möglich.
Einsendescheine
- Vordrucke können jederzeit mit dem aufgeführten Formular angefordert werden. Eine Bestellung ist natürlich auch telefonisch (0621/1229989-0) oder per Fax (0621/1229989-310) möglich.
- Die Einsendescheine sollten mit einem Stempel versehen werden, um eine eindeutige Identifizierung des einsenden Arztes oder des entsprechenden Krankenhauses zu garantieren.
- Die klinischen Informationen sollten alle Details enthalten, die für die Diagnose bedeutsam sind. Hierzu zählen insbesondere histopathologische und andere Vorbefunde, Vorerkrankungen, vorausgegangene Therapiemaßnahmen, Medikamente.
Versandgefäße
- Versandgefäße können jederzeit mit dem aufgeführten Formular angefordert werden. Eine Bestellung ist natürlich auch telefonisch (0621/1229989-0) oder per Fax (0621/1229989-310) möglich.
- Das Fixierungsmittel der Wahl für histologische Untersuchungen ist 4%iges Formalin. Sofern vorhanden sollte gepuffertes Formalin verwendet werden, da an so fixierten Gewebsproben weitergehende Untersuchungen, z.B. Molekularpathologie, zuverlässiger durchgeführt werden können.
- Das Volumenverhältnis Gewebe / Formalin sollte mindestens 1:5 betragen. Es sollte streng darauf geachtet werden, dass ausreichend Formalin in das Versandgefäß gefüllt wird, damit die Proteine fixiert werden und keine Autolyse einsetzt. Dies ist besonders wichtig bei großen Präparaten, z.B. Plazenta, Uterus etc..
- Größere Hohlorgane (z.B. Uterus) sollten vor der Einbringung in das Versandgefäß eröffnet werden, um eine Fixierung und damit bessere Beurteilung der inneren Oberflächen zu ermöglichen.
- Das Versandgefäß sollte eine ausreichende Größe besitzen, so dass zum einen eine ausreichende Fixierung gewährleistet ist, zum anderen sich das Präparat nach Fixierung noch aus dem Gefäß entnehmen lässt (formalinfixierte Präparate sind sehr hart und nehmen die Form der Umgebung an!)
- Alle Versandgefäße sollten mit einem Aufkleber versehen werden, der den Namen des Patienten / der Patientin trägt.
Ansprechpartner für telephonische Rückfragen (0621 / 1229989-0):
Frau Regula Brülisauer
Frau Heike Gross
Frau Julia Blass
Frau Isabella Schwind
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